Rassebeschreibung Maine Coon


Herkunft und Entstehung
Ihren Ursprung hatte die Maine Coon in den "Working Cats" - den Mäuse- und Rattenfängern der Farmer in Maine im Nordosten der USA. Als eine der ältesten natürlichen Rassen gibt es die Maine Coon seit dem Ende des 19.Jahrhunderts. Eine selektive Zucht gibt es allerdings erst seit etwa 40 Jahren.
Es gibt immer noch Personen, die daran glauben, dass die Maine Coon aus einer Kreuzung einer Wildkatze mit einen Waschbären (engl. Raccoon) entstanden ist. Dies ist allerdings genetisch unmöglich. Wahrscheinlicher ist, dass die Rasse aus einer Verpaarung verschiedener Lang- und Kurzhaarkatzen europäischen Ursprungs hervorgegangen ist.
Maine Coons wurden schon sehr früh ausgestellt. So gewann etwa 1895 eine Brown Tabby Maine Coon namens "Cosie" den Best-Cat-Award bei der Madison Square Garden Cat Show in New York.
Die Popularität der Maine Coons ging mit der Ankunft der Perserkatzen zurück. Erst in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Maine Coon von allen Kazenverbänden offiziell anerkannt. Heute ist die Maine Coon eine der populärsten Rassen.

Aussehen
Als eine der grössten Rassen ist die Maine Coon der sanfte Gigant unter den Katzen. Sie hat ein halblanges Fell mit seidigem Deckhaar und relativ wenig Unterwolle. Sie ist eine rahmige Katze mit großen Ohren, einem schweren Körperbau und steht auf großen Pfoten.
Der Kopf ist breit mit abgerundeten Konturen und hat eine quadratische, kantige Schnauze. Die Augen sind leicht oval und groß. Die Ohren sind hoch am Kopf angesetzt, mit nicht mehr als einer Ohrenbreite Abstand.
Maine Coons werden in allen Farben und Divisionen der traditionellen Kategorie anerkannt. Früher waren die meisten Maine Coons Brown Tabbies aber mit der Zeit wurden auch andere Farben populär, wie zum Beispiel Silver Tabby oder Rot.

Charakter
Durch ihren sanften Charakter eignet sich die Maine Coon gut für das Zusammenleben mit Kindern und anderen Tieren wie zum Beispiel Hunden. Auch andere Katzenrassen sind für die Maine Coon kein Problem.
Maine Coons lieben es mit ihrem Futter oder Wasser zu spielen. Einige mögen es allerdings nicht sehr, gebadet zu werden.
Sie sind menschenbezogene, soziale Tiere. Maine Coons halten sich sehr oft in der Nähe ihres Menschen auf ohne dabei aufdringlich zu sein. Sie sind sehr intelligent und sensibel.
Sie sollten nicht als Einzeltier gehalten werden, sondern immer ein weiteres Tier zur Gesellschaft haben.
Statt eines Miauens besitzt die Maine Coon eine zarte, zirpende Stimme, die im Gegensatz zu ihren Erscheinungsbild steht. Ihr lebhaftes, verspieltes und dennoch sanftes Wesen macht sie trotz ihrer Größe zur idealen Wohnungskatze.

(c) Blue Danube Cat Club